Was bedeutet Barrierefreies Internet Barrierefreiheit kennen wir bereits aus der Architektur, wo öffentliche Bauten schon einige Zeit behindertengerecht geplant werden. Auch im World Wide Web gibt es einen von der EU beschlossenen Aktionplan, der helfen soll, eine raschere und umfassendere Nutzung des Internets zu erzielen. Websites von öffentlichem Interesse sollen – lt. dieses Planes – so rasch wie möglich barrierefrei zugänglich gemacht werden.
Allgemeine Anforderungen an den Aufbau der Websites Um eine Website barrierefrei zu gestalten, müssen einige Anforderungen konsequent eingehalten werden:
 |
syntaktisch und formal korrekte Programmierung (hier wird auf die Grundlagen des W3C zurückgegriffen) |
 |
eine Trennung von Inhalt und Struktur |
 |
browersunabhängige Programmierung |
 |
alle Informationen müssen auch als Text verfügbar sein, um die Lesbarkeit mit allen Ausgabegeräten und mit allen Sinnen zu gewährleisten |
 |
Geräteunabhängige Navigation |
 |
Navigationsmöglichkeiten m¨ssen klar erkenntlich, notfalls erklärt sein. |
 |
Links sollen speziell gekennzeichnet sein bzw. eine kurze Darstellung enthalten |
Auch Blinde nutzen das Internet Viele wissen gar nicht, dass auch Blinde das Internet nutzen. Mit Hilfe einer Brückensoftware (auch Screenreader genannt) werden digitale Texte in Blindenschrift umgewandelt. Diese wird dann mit Hilfe eines Brailldrucker ausgedruckt oder durch eine Sprachausgabe kann der Text abgespielt werden. Dadurch haben Grafiken, Videos und Animationen sowie Diagramme und grafische Aufzählungszeichen für Blinde keinen Informationswert. Auch PDF-Dokumente stellen für Blinde ein Problem dar.
|